Erfahrungsbericht meines ersten Darkmoon Faires

Heute möchte ich Euch über meine ersten Erfahrungen auf einem Darkmoon Faire berichten. Der Darkmoon Faire (auch kurz DMF genannt) fand vom 16. Februar 2013 bis 17. Februar 2013 in Venedig statt.

Nachdem der Flug immer wieder nach hinten verschoben wurde, ging es mit vier Stunden Verspätung doch noch nach Venedig. Der Flug war recht entspannt und verlief ohne weitere Komplikationen.

Leider hatten wir durch die Verspätung auch den Shuttle-Bus vom Hotel verpasst und nach 0:00 Uhr war der Fahrer schon in seinem wohlverdienten Feierabend. So organisierte Oli ein paar Taxen, die uns zum Hotel brachten. Dabei müssen sich die Taxifahrer sehr gefreut haben, immerhin brachte eine eine Fahrt zwischen 45 – 50 Euro ein!

Das eigentliche Darkmoon Faire Tournament fand über das ganze Wochenende verteilt statt. Der DMF wurde im Sealed Format ausgetragen. An jeden der über 140 Teilnehmer wurden 6 Booster, aus der neuen Edition Betrayal of the Guardian, verteilt.

Neue Erkenntnisse während der Registrierung

Jeder Teilnehmer erhielt eine coole Broxigar-Deckbox!Nachdem die Booster ausgeteilt waren, mussten diese auf einem Vordruck registriert werden. Für den gesamten Registriervorgang hatte ich 30 Minuten Zeit. Also ein Booster geöffnet und angefangen zu sortieren und zu registrieren. Nachdem ich auf die Uhr schaute, merkte ich sofort, das dauert zu lange. Kurz am Tisch auf die anderen Teilnehmer geschaut und abgeschaut wie Sie es machen – eine wertvolle Hilfe. Also erstmal alle Booster öffnen und die Karten sortieren, anschließend die sortierten Karten auf dem Vordruck registrieren. Und Tatsache, das ging wesentlich schneller und ich hatte am Ende sogar noch 4 Minuten Zeit.

Nachdem die Registrierung der Karten abgeschlossen war wurden die Karten in die, vorher ausgeteilte, Deckbox gepackt. Dabei passierte es, dass ich vergaß, den Zettel in die Deckbox reinzupacken. Der Judge, der die Deckboxen eingesammelt hatte, sah das locker und suchte alle Deckboxen durch bis er die fand, die keinen Zettel enthielt. Und wie sollte es auch anders sein, es war die letzte Deckbox. Man kann sagen, die Judges sind ganz entspannt und verstehen es, einem nervösen Teilnehmer die Nervosität soweit möglich zu nehmen.

Nun wurden die eingesammelten Deckboxen irgendwie „gemischt“ und neu ausgeteilt. Nun ging es an das Sealed Deck bauen. Dabei bemerkte ich schnell einige Defizite in puncto Übung und Erfahrung. Aber erstmal überprüfen ob die Karten ordentlich registriert wurden. Bis auf eine Karte war alles korrekt. Wenn Euch etwas auffällt, dann ruft den Judge. In meinem Fall hat er’s erneut gerichtet. Allerdings hatte mein Nachbar nicht so viel Glück wie ich. Es wurde am Anfang gesagt, dass die Karten sortiert bleiben und nicht gemischt werden sollen. Bei meinem Nachbarn waren Sie allerdings gemischt; das war sein Nachteil, gerade bei der Überprüfung. Erst wieder alles sortieren, auf der Liste checken und dann Deck bauen. Er hat es leider nicht in der vorgegebenen Zeit geschafft. Was beim Gespräch mit dem Judge rauskam, habe ich nicht erfahren.

Mein Deck war nun gebaut und es dauerte nicht lange und die ersten Runden wurden gespielt. Dieses Format zu spielen ist derzeit noch nicht so mein Ding. Ein paar Spiele gewonnen und ein paar verloren. Am Ende hat es für Platz 71 gereicht. Bin aber mit dem Ergebnis zufrieden.

Glückwunsch an Ronny und Oli für die Landung in den Top 16!

Der erste Tag ging nach einer feinen Pizza so gegen 01:00 Uhr zu Ende. Am Sonntag würde es weiter gehen.

Tag 2

Der Sonntag ging gut los und ich gewann auch mein erstes Spiel gegen Aegwynn (Svetlana Quindt). Dafür gibt es einen Erfolg „Magna Masher“ und ein Foto, welches auf Facebook zu sehen ist. Ebenfalls wurde am Sonntag die Entscheidung zwischen den Top-Spielern um den DMF-Titel ausgetragen. Damit den anderen Spielern nicht langweilig wurde, gab es genügend andere Turniere, an denen man teilnehmen konnte.

Der neue Monster-Hexenmeister Archimonde the DefilerIch entschied mich für das „Sunday Gadgetzan“ im Core-Format, dabei half mir mein Hexenmeister Stand Alone Deck mit Archimonde the Defiler. Auf das Deck wurde ich durch den Artikel Keys to the Armory – Solo Smash aufmerksam. Das Deck hatte mir schon gegen Aegwynn hervorragende Dienste geleistet.

In diesem Event gab es ein Ereignis, was meine Aufmerksamkeit erregte. Ein Spieler legte eine Ressource, nur um dann unmittelbar festzustellen, dass er die falsche Karte in seine Ressourcenreihe gelegt hatte. Daher nahm er sie direkt wieder auf. Das kam nicht gut beim Gegner an. Soweit ich das mitbekommen habe, kam auch der Judge und musste die Situation klären. Dem Gegenüber fiel die Nervosität des Spielers auf und am Ende reichte man sich die Hand und ging friedlich, mit den besten Wünschen, auseinander.

Bei Turnieren gilt: Was liegt das liegt. Bei Just-for-Fun Spielen wird das nicht so eng gesehen.

Ich selber verlor gegen die ersten drei und ging als 7ter aus dem Turnier hervor.

Nachdem die Standings für das „Sunday Gadgetzan“ bekannt gegeben wurden und die Preise (6x Booster für mich) ausgeteilt wurden, schaute ich noch beim Crafting Table vorbei. Da ich noch genügend Crafting Karten übrig hatte, hab ich mich für folgende Karten entschieden.

Die von mir in Venedig erworbenen Crafting-Karten!

Damit war der Tag auch schon vorbei und es ging gemeinsam zum Flughafen. Dieses Mal verlief alles gut und ohne Flughafensperrung.

Ein schönes Event und Wochenende!

Euer Nebulak

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